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Montag, Juli 22, 2024
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Gastgewerbe EM 2024: eine erste Bilanz die Public Viewing Orte (1)

Gastgewerbe EM 2024: eine erste Bilanz die Public Viewing Orte (1)Gastgewerbe EM 2024: eine erste Bilanz die Public Viewing Orte (1)

Erfolgreiche Public Viewing-Veranstaltungen im herausfordernden Umfeld

Die Fußball-EM 2024 erhofften viel weckte bei den Wirten hohe Erwartungen in Bezug auf die Einnahmen durch Public Viewing. In Deutschland ist Public Viewing ein bewährtes Erfolgsmodell für die Gastronomie, und die Branche hoffte auf ein Umsatzplus von 20 bis 30 Prozent während der Spiele. Große Städte investierten beträchtliche Ressourcen, um umfangreiche Public Viewing-Flächen zu schaffen und den Ansturm der Fußballfans zu bewältigen.

In Köln wurde beispielsweise eine zusätzliche Fläche von 30.000 Quadratmetern am Konrad-Adenauer-Ufer für Public Viewings bereitgestellt, um den erwarteten Besucheransturm zu bewältigen. Auch Berlin und Hamburg richteten groß angelegte Fanmeilen ein, die Tausende von Fans anziehen und somit die lokalen Gastronomiebetriebe beleben.

Wirtschaftliche Auswirkungen auf das Gastgewerbe

Bislang haben die Public Viewing-Veranstaltungen zur EM 2024 die Erwartungen der Wirte erfüllt. In Städten wie Dortmund und Bochum wurden umfassende Maßnahmen ergriffen, um den Fans ein attraktives Erlebnis zu bieten. In Dortmund, wo der Westfalenpark bis zu 25.000 Zuschauer fasst, sind die Veranstaltungen gut besucht und die Sicherheitsvorkehrungen laufen reibungslos. Auch in Bochum ist das einzige Public Viewing-Event der Stadt erfolgreich. Dort bietet ein vielfältiges Rahmenprogramm, einschließlich einer Foodmeile, einer Cocktailbar, einer Beach-Area und einem Warm-Up-DJ, einen großen Anreiz für Besucher. Der freie Eintritt zieht zusätzlich viele Menschen an. An den Tagen, an denen die deutsche Nationalmannschaft spielt, sind die Besucherzahlen hoch (Bochumer Summer Open Air Event).

Herausforderungen und gemischte Ergebnisse

Allerdings variieren die Hoffnungen und Erwartungen der Gastronomie und die Realität der Einnahmen des Gastgewerbes während der EM 2024 stark zwischen den verschiedenen Städten Deutschlands. Insgesamt wurde ein erheblicher Umsatzanstieg erwartet. Die bisherigen Zahlen zeigen ein gemischtes Bild. In den Austragungsstädten haben die Spiele insgesamt einen positiven Einfluss auf das Gastgewerbe: Die Umsätze bleiben in einigen Städten innerhalb der Erwartungswerte, in Städten, wo nur Public Viewings angeboten werden, sind die Umsatzziele knapp nicht erreicht worden. Gründe sind wetterbedingte Einflüsse, wechselnde Konsumausgaben und die allgemeine wirtschaftliche Lage, die die Ausgabenbereitschaft der Fans beeinflusst.

Besonders in den Städten mit groß angelegten Public Viewings mit erweitertem Dienstleistungsangebot sind die Umsätze im erwarteten Rahmen geblieben. Dortmund und Bochum verzeichneten durch das abwechslungsreiche Rahmenprogramm und die günstige Lage einen hohen Besucheransturm, was zu positiven Umsatzeffekten führte. Die Wirte hoffen, dass sich dieser Trend fortsetzt und die Einnahmen bis zum Ende der EM 2024 bei anhaltend gutem Wetter und spannenden Spielen der deutschen Mannschaft steigen.

Gastgewerbe setzt auf schöneres, wärmeres Wetter bis zum Ende der EM

Zusammengefasst zeigt sich, dass die EM 2024 in vielen Städten positive wirtschaftliche Effekte für die Gastronomie gebracht hat, obwohl die tatsächlichen Umsätze teilweise knapp hinter den hohen Erwartungen zurückbleiben. Dennoch ist die Stimmung unter den Gastronomen optimistisch, da weitere spannende Spieltage bevorstehen die Fanbegeisterung ungebrochen ist und schöneres Wetter mit viel Sonnenschein und höheren Temperaturen angesagt ist.